Historisch gesehen...

Wie alles begann...

Schützenvereine sind vor allem im Mittelalter entstanden. Hier waren diese noch nicht als "Schützenvereine", sondern als sogenannte "Schützengesellschaften" bekannt und dienten vor allem, in der damaligen Zeit, zum Schutz der Heimat und der Abwehr äußerer Feinde. Bürger wollten sich im Ernstfall verteidigen können und trafen sich so regelmäßig zum gemeinsamen Schießtraining.

- Im Grunde eine Art von heutigen Selbstverteidigungskursen. -

Nach und nach entwickelten sich aus diesen "Selbstverteidigungskursen", die heutigen Schützenvereine. Vor allem auf Dörfern galten diese, im frühen 20. Jahrhundert, als ein Treffpunkt der Gemeinschaft. Gerade in Dörfer gab es oft keine großen Freizeitaktivitäten und so wurde hier ein Schützenverein, der zentrale Treffpunkt in dem fast alle Bürger:innen Mitglied waren.

Mit der Zeit zogen sich die Schützenvereine auch durch die Städte und wurden immer bekannter.

Am Anfang der Schützenbrüderschaft standen zwei völlig unabhängig und voneinander getrennte Vereine - Der Schützenverein Voßberg und Düsternort. Voßberg musste damals im Jahr 1954 seine Räumlichkeiten aufgeben und stand kurz vor dem aus. Hier war schnell klar, dass etwas passieren musste bevor ein Schützenverein, welcher seit 1912 existiert einfach so aufgelöst wird.

Der Gedanke zu einer Fusion war schnell klar und wurde durchgezogen.

Falls ihr euch aber gerade denkt, warum denn aber im Vereinsnamen 1912 anstatt 1945 enthalten ist, ist das einfach erklärt:

Bei einer Fusion zweier galt immer das Gründungsdatum des ältesten Vereins, in unserem Fall 1912 von Voßberg.

In den digitalen Zeiten vom 21. Jahrhundert erlebt, dass Schützenwesen einen weiteren neuen Wandel. Gemeinsam zusammen, egal ob real oder digital. Egal, ob klassische Feiern mit physischem Kontakt oder einfach nur die digitale Zusammenkunft und die Teilnahme an digitalen Events. Jeder kann in der heutigen Zeit ein Teil dieser Gemeinschaft werden, egal ob Zeitmangel oder nicht!